Sonntagmorgen, 05:15 Uhr: in der Köllerbachtalhalle im Riegelsberger Ortsteil Walpershofen ist es noch ruhig. Lediglich das Orga-Team hat schon seine Arbeit aufgenommen: die Anmeldetische werden vorbereitet, die Küche bereitet das Frühstück vor.
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Punkt 6:00 Uhr wird die erste Truppe auf die Reise geschickt: insgesamt sind es über 50 Sportlerinnen und Sportler, die sich an die Herausforderungen des Phönix-Extrem-Marathons wagen. Auch das Wetter stimmt: sonnig und um die 20 Grad sind prognostiziert, also ideales Radsportwetter.
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Zwischen Plan und Wirklichkeit liegen manchmal aber Welten: in Eppelborn werde ich zurückgerufen: die Station Schaumberg hat Wurst und Käse vergessen! Also wieder zurück nach Walpershofen, Karton ins Auto und ab über die Autobahn zum Schaumberg. Damit ist aber der ganze Zeitplan zerstört: die Station Hermeskeil muss übersprungen werden, um 9:00 Uhr treffen wir (der Chauffeur wurde mittlerweile eingeladen) in Kell am See ein. Erst jetzt kann ich den ersten Bericht ins Netz stellen.
Die Außentemperatur beträgt mittlerweiler nur noch 11,5 Grad, über die Höhen des Hunsrücks weht ein böiger Wind. Unsere Fahrer werden die niedrigen Temperaturen kaum stören: der 13% Anstieg hinter Schillingen wäre bei tropischer Hitze noch härter gewesen.
Einen Eindruck von dieser Steigung erhält man bei den beiden Videos: Teil1 und Teil2
Aber jetzt sind die harten Anstiege bewältigt, nach der Kontrollstelle und der Verpflegung bei Elisbeth, Paul und Carsten geht es wieder zurück ins Saarland in Richtung Hüttersdorf.![]() |
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"Freundliche" Mitbürger gibt es offensichtlich überall: in Lockweiler hat einer von dieser Sorte das Hinweisschild am Abzweig nach Altland abgerissen. Gerade noch rechtzeitig vor dem Eintreffen der nächsten Marathon-Truppe können wir die Hinweise neu anbringen. Die ersten Gruppen haben den Abzweig offensichtlich erwischt, wie wir an der Kontrollstelle Hütterdorf von Maria unf Horst erfahren. Die erste Gruppe ist dort mit einem Schnitt von über 29 km/h durch.
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11.45 Uhr: Kontrollstelle Rehlingen: dir "normalen RTF'ler" treffen mit der Spitze der Marathonfahrer zusammen. Mittlerweile haben wir die Anmeldezahlen: Marathon: 57, RTF: 230 und CTF 107. Die Marathonfahrer haben bis Rehlingen ihren Schnitt auf über 30 km/h hochgedrückt.
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Kurz vor 13:00 Uhr erreiche ich wieder die Köllerbachtal-Halle. Die Marathon-Fahrer, die sich die Warndtschleife erspart haben, sind ebenfalls schon angekommen. In und außerhalb der Halle nur zufriedene Gesichter, was wohl an der gelungenen Veranstaltung und auch an der vorzüglichen Bewirtung in der Halle liegt.
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Die Bilder bleiben etwa 4 Wochen online