Wie auch in den zurückliegenden Jahren, richteten die Radsportfreunde Phönix auch in diesem Jahr ihre traditionelle Radsportveranstaltung im Breitensport aus.
Neben der RTF (Radtourenfahren) mit Strecken von 50, 80, 115 und 165 km Länge und CTF (Country-Tourenfahren) mit Strecken 31, 51 und 66 km Länge bieten sie in diesem Jahr zusätzlich einen Marathon mit zwei Streckenvarianten von 202 oder von 240 km an. (Hinweis: Um als Marathon im Radsport zu gelten, ist eine Streckenlänge von mehr als 200 km erforderlich.) Um eine solche Veranstaltung durchzuführen, bedarf eines nicht unerheblichen Aufwandes an Administration, Organisationstalent und logistischer Feinarbeit. Darüber wollen wir, neben der sonst üblichen Berichterstattung, hier informieren. Am Anfang steht, wie in jedem Projekt, die Planungsphase. Sie beginnt schon Monate vor der eigentlichen Veranstaltung, Fragen wie,
. Man kann sich sehr leicht vorstellen, wie viele Kilometer an Ausschilderungsstrecke und Zeitaufwand da zusammenkommen. Zum Teil werden die Strecken mit dem Auto, aber auch mit dem Fahrrad (Schilder im Rucksack) abgefahren.
Die Ausschilderung, bzw. Kennzeichnung der Strecken im Wald ist aufgrund der behördlichen Vorgaben überwiegend nur mit dem Mountainbike zu erledigen, je nach Witterungslage eine schweißtreibende Angelegenheit, schleppen die Helfer doch neben den Schildern noch kiloweise Kalk zur Bodenkennzeichnung mit.
Die erforderliche Streckenverpflegung und Getränke, sicherheitshalber schon Tage vorher bestellt, wird am Vortag der Veranstaltung bei den Lieferanten abgeholt, alles zusammen entspricht das dem Volumen eines kleinen LKWs, wobei wir uns im Wesentlichen unserer PKW bedienen, d.h. also - mehrmals fahren.
Zu guter Letzt wird der Veranstaltungsort hergerichtet, die kühlbedürftige Verpflegung/Getränke werden im Kühlraum gelagert, die Küche wird inspiziert und vorbereitet, Tische und Stühle werden bereitgestellt, die Anmeldeplätze werden eingerichtet, PC + Drucker installiert, Werbebanner aufgehangen, Prospekte ausge-legt, der Frühstücksraum für die Marathonfahrer vorbereitet, uvm……..
Samstagabend, 19:00 Uhr - Endlich geschafft.
Es kann losgehen.
Bilder vom Start |
||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
Bilder von den Kontrollstellen Schaumberg und Züsch |
||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
Bilder von der Kontrollstelle Hüttersdorf |
||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
Kontrollstelle Rehlingen |
||
| 7.15 Uhr: Brot fassen in Bous: wir bieten unseren Gästen nur das Beste: original französische Baguette. Eine sehr gute Idee, wie sich im Laufe des Tages herausstellen sollte! |
![]() |
|
![]() |
Auf der Anfahrt zur Kontrollstelle wird in Beaumarais der Streckenteiler aufgestellt. Kurz zuvor hat Günther angerufen: 40 Marathonfahrer sind auf der Strecke | |
| Der Kofferraum des td ist voll, das müsste eigentlich reichen! | ![]() |
|
![]() |
Bereits kurz nach 8 Uhr treffen Antonio und Dietrich ein: sie kommen aus Serrig und steigen in Rehlingen in die Strecke ein | |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
Die schnellste Radsport-Website des Saarlandes: Zwischendurch wird der Bericht am Laptop ständig weitergeschrieben. Nur WLAN oder eine direkte Satellitenanbindung fehlt noch zur Live-Berichterstattung |
|
| Um 12.52 Uhr trifft der erste Marathonfahrer ein: Dietmar Beuten. Selbst, wenn man die Pausen nicht rausrechnet, hat er einen Schnitt von 28 km/h hingelegt! Dann geht es Schlag auf Schlag: die restlichen der insgesamt 40 Marathonfahrer fahren ein, verpflegen sich und begeben sich auf die restlichen 70 km. |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
Auch unserem Pechvogel des vergangenen Jahres, Karl Heinz Schmitt, strahlt wieder. Er ist der letzte, der die große Runde über die Warndtschleife absolviert. | |
| Um 15.15 Uhr schließen wir die Kontrollstelle. Wir hatten viel Arbeit, aber vor allem viel Spass. Besonders hat uns das einheitliche Lob über die Qualität und die Vielfalt unserer Verpflegung gefreut ("Sonst gibt es ja immer nur Bananen und Müsliriegel"). Die Idee mit der französischen Baguette, belegt mit Käse und/oder Wurst, war der absolute Renner. Nur zum Schluß gab es einen kleinen Wermutstropfen: die beiden letzten Marathonis fanden eine geschlossene Kontrollstelle vor. Freunde, da gab es irgendwo in dem Telefonverkehr ein Missverständnis. Dass ihr es ausbaden musstet, tut uns wirklich leid! |
||
Bilder von der Kontrollstelle Karlsbrunn |
||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
Bilder von der CTF |
||
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
|
Und das trotz verlängertem Wochendende und gleichzeitiger Trofeo Karlsberg, wo doch viele Radsportfreunde eingebunden waren, die man sonst immer bei den RTF's sieht.
Wir sind zufrieden, und wir danken allen Helferinnen und Helfern aus dem Verein. Sie haben nicht gefragt: was kann der Verein für uns tun, sondern sie sagten: wir tun was für unseren Verein!
![]() |
![]() |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
19.30 Uhr: Der Tagesbericht ist im Netz!