Ein kleines Jubiläum kann der Phönix-Extrem-Marathon in diesem Jahr feiern: schon zum fünften Male richtet der Verein diese Veranstaltung aus. Der Marathon hat sich in diesen Jahren zu einer wichtigen und angesehenen Veranstaltung entwickelt, die auch über die Grenzen unseres kleinen Saarlandes Beachtung gefunden hat: Unter anderem haben Event Summary und tour-magazin das Event in ihre Terminkalender übernommen. Im vergangenen Jahr wurde der Marathon sogar von rad net als Marathon des Monats ausgezeichnet.
Aber der Phönix Marathon hat noch eine längere Geschichte: schon Ende der 90er Jahre bis ins neue Jahrtausend hinein richtete der Verein, damals noch unter der Guide des TuS Riegelsberg, im Rahmen des Saar-Pfalz-Cups Langstreckenfahrten aus. Wir haben in unserem Archiv gekramt und Bilder aus dem Jahr 2001 gefunden. Es sind Aufnahmen aus dem Steinzeitalter der Digitalfotografie, als eine Auflösung von 640 x 480 pixels schon großartig war und die Sony Cybershot mit 3,3 Megapixels noch astronomische 1600 DM kostete. Ein Phönix-Quartett hatte die damalige Marathonstrecke abgefahren. Sie führte über Frankreich, am AKW Cattenom vorbei (der französische Fischer, der seine Angelrute in den Kühlweiher tauchte, ist immer noch in Erinnerung) bis hinein nach Belgien. Auf dem Rückweg war eine Kontrollstation im luxemburgischen Mondorf eingerichtet, weiter ging es am Château de Malbrouck vorbei wieder zurück ins Saarland.![]() |
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Aber der Helm gehörte schon vor 10 Jahren dazu!
Und für die Teilnehmer: du bist noch nicht mal zurück und man kann dich bei uns vielleicht schon bewundern!
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Auch der Chronist macht sich auf den Weg. Wir bedanken uns an der Stelle bei der BMW-Niederlassung Saarlouis und bei Martin Rehlinger, die an dem heutigen Sonntag die kurzfristig fahrzeuglose Zeit des Autors überbrücken und uns ein wunderschönes Mini-Cabrio zur Verfügung gestellt haben. Auf euch ist Verlass, wenn's brennt, seid ihr zur Stelle! |
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An der Kontrollstelle Hüttersdorf hat Horst zum Glück ein kleines offenes Zelt aufgebaut, so dass unsere Sportler wenigstens beim Essen im Trockenen stehen. Nach und nach trudeln die Leute von der 115er Strecke ein. Trotz des Regens sind alle guter Dinge und es wird viel gelacht.
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11.25 Uhr, Kontrollstelle Rehlingen: das Regengebiet ist durch, hier scheint schon wieder die Sonne. Aber die Sportsfreunde sind ganz schön verdreckt. Bei der Organisation wird überlegt, ob und wann wir die Warndtschleife schließen sollen. Nach einigen Telefonaten verschieben wir die Entscheidung bis 13 Uhr.
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Die Besatzung am Ortseingang von Karlsbrunn kann es ruhig angehen lassen: mehr Gelbhemden im Stand als Radtrikots davor.
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Auch die meisten Fahrer, die jetzt noch Rehlingen passieren, verzichten auf die Extra-Km. Aber unsere drei Freunde in den blauen Trikots aus Singen ("im Badischen, keine Schwaben!"), die nehmen die Herausforderung an.
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